In der Malgruppe sind noch Plätze frei. Bitte vereinbaren Sie ein Vorgespräch zu unseren telefonischen Sprechzeiten.
Kontakt - Telefonische Sprechzeiten
In der Malgruppe können sich interessierte BesucherInnen auf visuelle Weise mit ihren persönlichen Erfahrungen von Haft und Verfolgung sowie allgemein mit ihrem derzeitgen Lebensgefühl auseinandersetzen. Unter fachkundiger Anleitung werden geeignete Techniken in Bezug auf Materialeinsatz und Gestaltung vermittelt. Diese Form der nonverbalen Trauma-Verarbeitung wird von allen TeilnehmerInnen als sehr hilfreich begrüßt.
Die Malgruppe kommt jeden letzten Montag im Monat von 10.00 - 13.00 Uhr zusammen. Sie wird von dem Künstler Dieter Zander geleitet und von zwei Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle betreut.
Angeleitet von zwei MitarbeiterInnen von Gegenwind bearbeiten die Mitglieder in dieser Gruppe unter anderem Angsterkrankungen, psychosomatische Erkrankungen sowie Sucht- oder Zwangsproblematiken. Die Regeln entsprechen denen einer tiefenpsychologischen Gruppentherapie. Über eine Aufnahme in die Gruppe entscheiden die LeiterInnen und die Gruppenteilnehmer.
Die therapeutische Gesprächsgruppe findet 14-tägig mittwochs von 11.30 - 13.00 Uhr statt.
Ziel dieser Selbsthilfegruppe mit ihrem offenen, "niedrigschwelligen" Angebot ist der Erfahrungsausstausch und die gegenseitige Stärkung. Die Teilnehmer planen gemeinsame Außenaktivitäten wie Museums- und Gedenkstättenbesuche oder Ausflüge ins Umland. Ideen für weitere Planungen sind immer willkommen.
Die Freitagsgruppe trifft sich in der Regel 14-tägig von 10.00 - 13.00 Uhr.
Diese Gruppe für politisch Verfolgte der SED-Diktatur entstand bereits vor vielen Jahren im Behandlungszentrum für Folteropfer e.V. und fand später ein speziell für sie zugeschnittenes Angebot in den Räumen von Gegenwind. Die Donnerstagsgruppe ist weitgehend selbstorganisiert und trifft sich alle 14 Tage.
Neben der Teilnahme an festen Gruppen bietet Gegenwind die Möglichkeit, in Kleingruppen an begleiteten Besuchen von Gedenkstätten oder MfS-Untersuchungshaftanstalten teilzunehmen. Während dieser Besuche findet eine intensive Betreuung durch die Mitarbeiter von Gegenwind statt, um die Grenzen der Belastbarkeit für jeden Einzelnen nicht zu überschreiten. Die sich anschließende, gründliche Nachbereitung des gemeinsamen Besuchserlebnis kann eine Verarbeitung der persönlichen Verfolgungserfahrung unterstützen.
Gegenwind plant den Aufbau einer Gruppe mit Kindern und Enkelkindern der politisch Traumatisierten der SED-Diktatur und bittet alle Interessierten, sich mit der Beratungsstelle in Verbindung zu setzen.



